Zum Inhalt springen
Begehung Spielplatz Foto: Elke Lepel

15. Mai 2021: Spielplatz in Ihme-Roloven muss Erlebnisort werden

Nach der Meinung von Jutta Urban, Torsten Baasner und Elke Lepel muss der Spielplatz in Ihme-Roloven komplett umgestaltet werden.

Sie fordern die Stadtverwaltung auf, den Spielplatz zu modernisieren und zu einem Erlebnisort weiterzuentwickeln, denn der einzige Spielplatz des Doppeldorfes ist in die Jahre gekommen.

Der Spielplatz gegenüber des Kindergartens hat eine besondere Bedeutung für Ihme-Roloven, ist er doch der einzige Spielplatz des Ortes und deswegen von Familien und Kindern sehr häufig besucht. Die Attraktivität hat nachgelassen, auch, aber nicht nur, weil die Spielgeräte in die Jahre gekommen sind.

„Auf diesen Spielgeräten haben bereits meine Kinder gespielt und beide sind jetzt Mitte Ende 20.“ sagt Torsten Baasner und trifft damit den Kern des Problems. Die Gestaltung und die Spielgeräte entsprechen nicht mehr dem aktuellen Stand und dem was Kinder und junge Eltern heute erwarten, ist er sich sicher.

Jutta Urban aus Ihme-Roloven ergänzt, dass Spielplätze Erlebnis- und Lernräume sind, wo Kinder toben, spielen und im Austausch mit anderen Kindern soziale Interaktion erlernen. „Spielplätze sind Erlebnisorte – auch für Eltern“ ergänzt sie und bringt damit die Forderung zum Ausdruck, dass die Qualität des gesamten Umfeldes in den Blick genommen werden muss. Ziel sollte es sein einen Ort zu schaffen, an dem sich alle Bürger*innen Ihme-Rolovens gerne aufhalten. Ein besonderes Augenmerk ist ihrer Meinung nach auch auf ältere Kinder zu legen: „die finden hier doch gar nichts“.

„Es ist nicht damit getan, wenn ein, zwei Spielgeräte erneuert werden, sondern es muss ein komplett neues Konzept her.“ sagt Torsten Baasner. Ziel muss es sein, einen Ort zu schaffen, wo sich generationsübergreifend möglichst alle Altersgruppen nicht nur aufhalten können, sondern auch wollen. Väter, Mütter und Großeltern müssen sich gemeinsam mit ihren Kindern an diesem Ort wohlfühlen. Ein gutes Beispiel ist hier sicherlich die Planung des Spielplatzes „Am Goldfeld“ in Ronnenberg.

„Die Haushaltslage ist uns bewusst, das bedeutet, dass im laufenden Jahr kein neuer Spielplatz in Ihme-Roloven entstehen wird. Diese Zeit sollten wir jetzt für eine zukunftsweisende und gut durchdachte Planung nutzen.“ so adressiert Elke Lepel die Forderung der drei an die Stadtverwaltung.

Als ersten Schritt möchten wir alle Menschen jeden Alters, die wirklich Lust haben etwas zu verändern, recht herzlich einladen, an der der nächsten Ortsbegehung, vor der Ortsratssitzung am 19.05.2021 um 17.00 Uhr teilzunehmen. Hier wollen wir ins Gespräch kommen und erste Ideen entwickeln.

Vorherige Meldung: Jusos reinigen Stolpersteine

Nächste Meldung: Investor will in Weetzen Nahversorger bauen

Alle Meldungen